RWE kommt mit Nordsee-Windpark voran - Northland steigt ein

Im Windpark "Nordsee" vor der Nordseeinsel Joust geht es vorwärts. Nun ist auch der kanadische Versorger Northland mit 85 Prozent in das Projekt eingestiegen.

Essen/Helgoland - Der Energiekonzern RWE kommt mit seinem Milliarden-Windpark-Projekt «Nordsee» vor Juist voran: Der kanadische Versorger Northland gab am Donnerstag den Kauf von 85 Prozent des in drei Teile geteilten Großprojektes bekannt. Ein Preis wurde nicht genannt. Die übrigen Anteile bleiben bei RWE.

Die erste Stufe mit einem Volumen von 1,2 Milliarden Euro und rund 332 Megawatt Stromerzeugung solle ab 2016 gebaut werden und 2017 ans Netz gehen, teilte die RWE-Erneuerbaren-Tochter Innogy mit. Er rechne mit dem Abschluss der Verhandlungen über die Finanzierung in den nächsten Monaten, sagte Innogy-Chef Hans Bünting.

Die Anfang August in Kraft getretene EEG-Novelle habe für stabile Rahmenbedingungen gesorgt. Er sei froh, dass das jahrelang vorbereitete Projekt jetzt auch realisiert werde.

(dpa)