TransnetBW hat im Rahmen einer gemeinsamen Studie mit dem Übertragungsnetzbetreiber TenneT und dem Beratungsunternehmen E-Bridge Vorschläge für den Redispach 3.0 erarbeitet, um zukünftig das Flexibilitätspotenzial von Kleinstanlagen wie Wärmepumpen, Heimspeichern und Elektroautos zur Netzstabilisierung nutzen zu können.

 

Mit der Umsetzung des Redispatch 2.0 können zwar erstmals auch Erzeugungsanlagen wie zum Beispiel Windkraft- und Solaranlagen ab einer installierten Leistung von 100 Kilowatt genutzt werden, um Netzengpässe zu vermeiden. Die Kleinstanlagen sind von diesen Rege-lungen gemäß §13 EnWG aber bisher nicht erfasst. Hier setzt Redispatch 3.0 an.

Für den Redispatch 3.0 ist ein ergänzender marktbasierter Mechanismus erforderlich, um für Besitzerinnen und Besitzer von E-Fahrzeugen, Wärmepumpen und Heimspeichern einen finanziellen Anreiz zur freiwilligen Teilnahme zu schaffen.

In der gemeinsamen Studie wurde deshalb ein innovatives Konzept für einen #hybriden Redispatch-Mechanismus entwickelt – inklusive regulatorischer Handlungsempfehlungen.