Zusammenarbeit mit Alterric

Statkraft wird über die gesamte Laufzeit der Verträge rund 1,2 Terawattstunden beziehungsweise jährlich 330 Gigawattstunden Grünstrom aus elf Windparks mit einer installierten Leistung von knapp 150 MW beziehen. Die von Alterric betriebenen Windparks stehen in Brandenburg, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen und sind seit zwei bis acht Jahren in Betrieb.

Alterric war für die Entwicklung und den Bau verantwortlich und wird die Windparks betreiben. Die jährlich erzeugte Strommenge entspricht etwa dem Stromverbrauch von rund 83.000 Haushalten. Die langfristige Abnahme des erzeugten Grünstroms sichert den wirtschaftlichen Betrieb der Windanlagen ohne eine mögliche Inanspruchnahme der Marktprämie und erlaubt gleichzeitig die marktliche Nutzung von Herkunftsnachweisen aus Deutschland.

Statkraft integriert diese Grünstrommengen in die Versorgung von Unternehmen verschiedener Industriezweige wie Transport, Automobil, optische und optoelektronische Industrie, Glasherstellung und Baustoffe entsprechend ihren individuellen Anforderungen.

„Wir freuen uns, mit Alterric einen starken Partner gefunden zu haben, dem wir durch die Stromabnahme zu fixierten Preisen langfristig Planungssicherheit geben können. Mit dem Windstrom aus dem Alterric-Portfolio können wir Grünstromprodukte für unsere Industriekunden maßschneidern und sie dabei unterstützen, ihre Klimaziele zu erfüllen. Unsere Kunden können PPAs von Statkraft in ihre gewohnte Beschaffungsstrategie integrieren und müssen den Preis bei Vertragsschluss nicht fixieren“,

sagt Patrick Koch, Leiter des Originationgeschäfts in Deutschland.

„Durch die Zusammenarbeit mit Statkraft können wir Unternehmen Grünstrom aus Deutschland zur Verfügung stellen und so einen wichtigen Beitrag zu einem klimaneutralen Industriestandort Deutschland leisten. Mit dieser Partnerschaft gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Energiewende“,

so Malte Neuendorff, Leiter Vermarktung und Marktentwicklung bei Alterric.

 

Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn

Den Grünstrom aus Wasserkraft wird Statkraft von Anfang 2027 bis Ende 2034 direkt aus den beiden eigenen niedersächsischen Laufwasserkraftwerken Langwedel und Landesbergen an die Deutschen Bahn liefern. Über die 8-jährige Vertragslaufzeit wird das norwegische Energieunternehmen insgesamt etwas mehr als 350.000 MWh Grünstrom in Form eines strukturierten Baseload-Profils liefern. Der Windstrom wiederum stammt aus einem Portfolio von Windenergieanlagen von Alterric, mit denen Statkraft einen Stromabnahmevertrag abgeschlossen hat. Die neuen Stromlieferverträge mit der Deutschen Bahn umfassen dabei eine voraussichtliche Erzeugung von rund 147.000 MWh für die Jahre 2024 bis 2026 und sichern frühzeitig den wirtschaftlichen Betrieb der Windenergieanlagen. Die Onshore-Windparks liegen in Niedersachsen, Hessen und Brandenburg.

Patrick Koch, Head of Origination Germany bei Statkraft, kommentiert:

„Diese Vereinbarung zeigt unser Engagement, die Energiewende voranzutreiben und unseren Kunden flexible, maßgeschneiderte Energielösungen anzubieten – sei es mit Grünstrom aus verschiedenen Energiequellen oder Verträgen mit individuellen Strukturen und Laufzeiten. Wir sind stolz darauf, mit der Deutschen Bahn zusammenzuarbeiten und freuen uns über den Ausbau der erfolgreichen Geschäftsbeziehung.“

Statkraft hat in den vergangenen Jahren bereits mehrere PPAs mit der Deutschen Bahn abgeschlossen. Seit letztem Jahr liefert Statkraft für einen Zeitraum von zehn Jahren insgesamt 1,9 Terawattstunden Grünstrom aus Wasserkraft als Teil eins Cross-Border-PPAs. Im Jahr 2021 hatte das Unternehmen ein Jahr lang Onshore-Windstrom aus 70 ausgeförderten Windenergieanlagen an die Deutsche Bahn geliefert.

Die Grünstrom-PPAs unterstützen die Deutsche Bahn dabei, bis zum Jahr 2040 klimaneutral zu werden und den CO₂-Ausstoß bis 2030 zu halbieren. Dabei bietet Statkraft trotz des turbulenten Marktumfelds langfristige Preisstabilität.

Quelle: Statkraft Markets GmbH

 


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