Der erste Januar 2021 rückt unausweichlich näher und es fallen dann jedes Jahr zehntausende PV-Altanlagen aus der 20-jährigen EEG-Förderung.

Die einstigen PV-Pioniere warten bereits seit längerer Zeit verunsichert auf diesen Tag und die ausstehende EEG-Novelle 2021 – die über einen möglichen Weiterbetrieb oder ggf. eine Abschaltung der PV-Anlagen dringend Auskunft geben muss. Am morgigen Donnerstag, den 17.12.2020 wird das Gesetz um 9:00 Uhr im deutschen Bundestag – sozusagen auf den letzten Drücker – behandelt.

Der Mainzer Ökostromversorger grün.power hat sich bereits seit über neun Monaten intensiv mit einem eigenen Konzept auf diesen Tag vorbereitet und dies bereits vor knapp einem halben Jahr der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit der grün.power-Community bilden wir eine bundesweite Gemeinschaft von ausgeförderten Photovoltaikanlagen, nehmen deren Stromerzeugung zu einem fairen Preis ab und decken auf der anderen Seite den Haushaltsstrombedarf der Anlagenbetreiber mit echtem Ökostrom, der direkt aus Solaranlagen, Windrädern und Wasserkraftwerken in Deutschland kommt.

Auch der Eigenverbrauch des auf dem eigenen Dach erzeugten Stroms soll für die Anlagenbetreiber in diesem Konzept möglich sein. In der Branche wird ein solches Konzept Prosumer-Modell genannt. – Der Anlagenbetreiber ist dann Producer und Consumer in einem. Dieses Modell soll nun seitens grün.power auch auf die vielen PV-Anlagen angewendet werden, die nach 20 Jahren aus der EEG-Vergütung fallen und damit auch ökonomisch weiterbetrieben werden können.

grün.power wollte von Anfang an den Ü20-Anlagenbetreibern den Eigenverbrauch ermöglichen und sah eine aufwändige und kostenintensive Messung über ein intelligentes Messsystem „iMSys“ bei kleinen Anlagen als nicht zielführend und nicht notwendig an. Nun bekommt grün.power – zumindest wie es am Vorabend der 2. und 3. Lesung aus der aktuellen EEG-Beschlussvorlage zu entnehmen ist – auch voraussichtlich von der Bundespolitik und dem Bundestag am morgigen Donnerstag die rechtliche Unterstützung.

Das grün.power-Modell eröffnet somit den PV-Pionieren – auch ohne kostenintensiven Speicher – die Möglichkeit am Eigenverbrauch finanziell zu partizipieren und über die grün.power-Community die Überschussmengen im Rahmen der Direktvermarktung – ohne kostenintensiven „iMSys-Zähler“ – einzuspeisen und zu Marktpreisen vergütet zu bekommen. Der Reststrombedarf kann ebenfalls über die Community als hochqualitativer grün.power-Ökostrom bezogen werden. Hierbei ergeben sich dann bei gleichzeitiger Nutzung noch zusätzliche Preisvorteile (in Höhe von 5 €/Monat) für die PV-Pioniere.

Ebenfalls wird beim Eigenverbrauch für die PV-Pioniere in der grün.power-Community (nach aktuellem Stand des Gesetzesentwurfes) keine EEG-Umlage anfallen. Dies wird nach der Vorlage auch für alle PV-Anlagen bis 30 kWp bzw. 30 MWh Jahreserzeugung ab nächstem Jahr der Fall sein.

Das grün.power-Modell stellt darüber hinaus das leider deutlich unattraktivere „Netzbetreiber-Modell“ bei verpflichtender Volleinspeisung  ohne jegliche Möglichkeit zum Eigenverbrauch voll in den ökonomischen und ökologischen Schatten.

Das Konzept der grün.power-Community wird möglich, weil die Muttergesellschaft in.power als einer der ersten Direktvermarkter von erneuerbaren Energien in Deutschland die nötige Infrastruktur aufgebaut hat und hierfür bereitstellt.

Gerne können sich Interessenten unter www.gruenpower.eu/pv-weiterbetrieb/ noch für einen Starttermin ab Februar oder März registrieren.