Siemens liefert Hochspannungskomponenten für Offshore-Projekt Mayflower Wind

Siemens hat von dem dänischen Kunden Semco Maritime den Auftrag erhalten, die Hochspannungsausrüstung für die elektrische Serviceplattform (ESP) des Offshore-Projekts Mayflower Wind LCC (Mayflower Wind) zu liefern. Das Projekt wird in gepachtetem Staatsgebiet circa 40 Kilometer südlich von Nantucket, Massachusetts, in den USA umgesetzt und wird über eine Kapazität von bis zu 1,6 Gigawatt (GW) verfügen. Siemens wird Semco Maritime die Komponenten bis 2022 liefern.

Anfang dieses Jahres erhielt ein Joint Venture der dänischen Unternehmen Bladt Industries und Semco Maritime von dem Endkunden Mayflower Wind – seinerseits ein Joint Venture zwischen Shell & EDP Renewables – den Zuschlag, die elektrische Serviceplattform des Offshore-Projekts Mayflower zu entwerfen und zu bauen. Semco Maritime hat nun Siemens mit der Lieferung der elektrischen Hochspannungsausrüstung für die ESP beauftragt. Der Auftrag umfasst drei 275-kV-/265-MVAr-Kompensationsdrosselspulen, eine gasisolierte 72-kV-Schaltanlage (GIS), drei 275-kV-GIS, ein integriertes Condition-Monitoring-System sowie Schutz- und Steuersysteme (SCADA).

„Wir bei Semco können seit Jahren eine starke Erfolgsbilanz bei der Umsetzung von Projekten im Bereich elektrischer Infrastruktur für Offshore-Windenergie vorweisen. Wir freuen uns auf die Kooperation mit Siemens, einem kompetenten und verlässlichen Partner", erläutert Carsten Nielsen, Senior Vice President of Renewable Energy bei Semco Maritime.

„Wir sind stolz auf diese Möglichkeit, unser Know-how im Bereich Offshore-Stromübertragung in ein wegweisendes Projekt wie Mayflower Wind einzubringen – ein Vorhaben das maßgeblich zur Erhöhung des Anteils an sauberer, erneuerbarer Energie im US-Energiemix beitragen wird. Unser Offshore-Kompetenzzentrum in Dänemark hat bei der Entwicklung einer umfassenden, maßgeschneiderten Lösung für dieses spannende neue Projekt hervorragende Arbeit geleistet und dabei unser breit gefächertes Portfolio an Übertragungsprodukten optimal genutzt“, so Beatrix Natter, CEO der Transmission-Division bei Siemens Energy.

Die Systemlösung wurde gezielt so konzipiert, dass sich der Einsatz von Stahl in der Konstruktion reduziert, so dass die Plattform ressourcen- und kosteneffizienter gestaltet und sowohl die Dimension als auch das Gewicht der Plattform erheblich reduziert werden konnte.

Quelle: press.siemens.com