Automation für die digitale Energiezukunft im Zentrum des Messeauftritts

Bachmann electronic, der führende Hersteller von Automatisierungslösungen für Windenergieanlagen, stellt seinen Messeauftritt ganz ins Zeichen des digitalen Wandels. Mit seinem Konzept von Windenergie 5.0 wird das österreichische Unternehmen der technischen Evolution gerecht. Heute sind Windkraftanlagen als Teil eines Parks zu sehen und Windparks als Teil eines komplexen vernetzten Energiesystems. Im Energiesystem der Zukunft lassen sich sowohl CAPEX- als auch OPEX-Kosten senken, wenn fünf Komponenten – Turbinensteuerung, Big Data Portal, Smart Grid, SCADA und Condition Monitoring System – harmonisch zusammenarbeiten in einer ganzheitlichen Automatisierungslösung. „Stillstandzeiten können allein schon durch ein gutes CMS um 80 Prozent verkürzt werden. Mit Windenergie 5.0 und der Erkenntnis aus den resultierenden Daten können die Kosten weiter gesenkt werden“, sagt Gabriel Schwanzer, Leiter der Business Unit Windenergie von Bachmann electronic.

Drei Produktneuheiten
Bachmann electronic nutzt die WindEnergy Hamburg, um der internationalen Fachwelt drei Produktneuheiten vorzustellen: Das anhand der Erfahrungen der letzten Jahre weiterentwickelte Condition Monitoring Modul AIC214; der Blade Unbalance Calculator, der als erstes CMS-Plug-in ohne Versuchsgewichte eine Rotorunwucht beurteilt, und die neue Familie von Netzmessmodulen GMP232/x, die über neuste Komponentenzertifikate zur Grid-Code-Konformität verfügen und selbst kleinste Frequenzveränderungen mit einer Absolutgenauigkeit von einem Millihertz feststellen.

WindEurope Konferenzbeitrag zu Kostensenkung
„Der Weg zu einem Gesundheits- und Nutzungsüberwachungssystem für Windkraftanlagen” lautet der Titel des Vortrags von David Futter, Product Line Manager bei Bachmann Monitoring, auf der WindEurope Konferenz. Während die Vibration ein bewährter Indikator für den Zustand des Antriebsstrangs ist, gibt es viele weitere Messungen, die eine ganzheitliche Beobachtung der Maschine ermöglichen könnten. Der Vortrag behandelt die Früherkennung von Bedingungen, welche die Lebensdauer der Turbine verkürzen, wie etwa Rotorunwucht, Blattbelastung oder Turmermüdung. David Futter diskutiert in der Sitzung über die Senkung der Betriebs- und Wartungskosten durch datengesteuerte Technologien am Donnerstag, 27. September 2018 von 14:45 Uhr bis 16 Uhr. Das Poster zu dem Thema wird während der gesamten Konferenz in der Poster-Ausstellung zu sehen sein.

Quelle: www.bachmann.info