Hans-Liebherr-Straße 45DE88400Biberach an der Riss
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Ein starker Partner für die Windindustrie
Kurzbeschreibung

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Unternehmensprofil

Seit über 70 Jahren steht Liebherr für anspruchsvolle, nutzenorientierte Produkte und Leistungen. Die Firmengruppe zählt nicht nur zu den größten Baumaschinenherstellern der Welt, sondern gehört auch in vielen anderen Gebieten der Technik, wie der Windindustrie, zu den führenden Anbietern.

Als starker Partner der Windindustrie bietet Liebherr für unterschiedlichste Anforderungen die passende Lösung: Einerseits kommen Komponenten von Liebherr direkt in Windkraftanlagen zum Einsatz, andererseits werden beispielsweise Mobil-, Raupen-, Offshore- und Turmdrehkrane zum Aufstellen von Windenergieanlagen sowie für die Errichtung von Windparks eingesetzt.

Liebherr ist der einzige Hersteller weltweit, der nicht nur einzelne Komponenten, sondern mit Großwälzlagern, Drehantrieben, elektrischen Maschinen, Frequenzumrichtern und Hydraulikzylindern das gesamte System für die elektromechanische und hydraulische Rotorblatt- und Azimutverstellung in Windkraftanlagen liefert. Zum Angebot gehören außerdem Momentenlager, die Liebherr als Hauptlager in zwei Bauformen - als zweireihige Kegelrollenlager bzw. dreireihige Rollendrehverbindungen - für die Rotorlagerung anbietet. Auch kompakte Vollumrichter-Lösungen für 2 bis 5 MW-Turbinen sind im Portfolio enthalten.

Wesentlicher Bestandteil der Zusammenarbeit mit Kunden aus aller Welt ist das anwendungsspezifische Engineering zur Abstimmung der Einzelkomponenten. In der Windindustrie arbeitet Liebherr mit nahezu allen namhaften Anlagenherstellern zusammen und hat bis heute zahlreiche Windkraftanlagen mit Komponenten ausgerüstet. Das Produktspektrum reicht dabei von Komponenten für Anlagen von 800 kW bis hin zu Lösungen für Multi-Megawatt-Turbinen im Offshore-Einsatz.

Durch innovative Technik, hohe Qualität, Wirtschaftlichkeit und lange Lebensdauer haben sich die Mobil- und Raupenkrane von Liebherr eine Spitzenposition im Weltmarkt gesichert. Auch bei der Errichtung von Windparks bewähren sich die Krane seit Jahrzehnten. Neben Teleskop-Mobilkranen bietet Liebherr zur Aufstellung von Windkraftanlagen sowohl Gittermast-Mobilkrane als auch Raupenkrane in verschiedenen Leistungsklassen an, die genau auf die Bedürfnisse der Windindustrie abgestimmt sind. Der Entwicklung immer leistungsstärkerer Anlagen und immer höherer Türme begegnet die Firmengruppe mit leistungsoptimierten Kranen und neuen Auslegersystemen, die besonders hohe Traglasten erreichen.

Raupenkrane in speziell für den Aufbau von Windparks konzipierter Schmalspurausführung können auf den schmalen Wegen in vollem Rüstzustand verfahren werden – also inklusive Ausleger und bei voller Ballastierung. Dies ist besonders wirtschaftlich, denn Gerät und Ausrüstung müssen nicht jedes Mal neu auf- und abgebaut werden.

Für die Errichtung von Windkraftanlagen mit Nabenhöhen ab 110 m in Schwachwindgebieten bietet Liebherr speziell entwickelte Turmdrehkrane mit Traglasten von bis zu 125 t an. Diese werden an der Windkraftanlage montiert und sind so konfiguriert, dass die erforderliche Hubhöhe mit nur einer Abspannung am Windanlagenturm realisierbar ist. Vorteile sind der geringe Platzbedarf des Krans, das Arbeiten bei hohen Windgeschwindigkeiten und das feinfühlige Heben der Lasten mit Micromove.

Auch für die Errichtung von Windkraftanlagen auf See bietet die Firmengruppe überzeugende Lösungen. Die Schwerlastkrane für den Offshore-Einsatz verfügen über eine Tragkraft von bis zu 5.000 t und einer Hubhöhe von bis zu 180 m über Deck. Sämtliche Anforderungen können dabei realisiert werden: dieselbetriebene oder elektrische Antriebseinheiten, explosionsgeschützte Krane sowie Krane für Umgebungstemperaturen zwischen +40 °C und -50 °C. Liebherr-Krane sind nicht nur bei der Errichtung von Offshore-Windkraftanlagen, sondern auch beim Bau oder Umbau von Öl- und Gasplattformen sowie bei der Rohrverlegung und bei Tiefseearbeiten bis 3.600 m unter dem Meeresspiegel erfolgreich im Einsatz.


weitere Daten:
  • gegründet: 1949
  • Umsatz: 11.750 Mio. € (2019)
  • Mitarbeiter: 48.049 (2019)