Die erste ENERCON-Windenergieanlage mit einem emissionsreduziertem Hybrid-Stahlturm wurde kürzlich im Windpark Diepholzer Bruch (Deutschland) errichtet. Sie ist eine der ersten Onshore-Windturbinen in Europa und die erste in Deutschland mit einem Turm aus emissionsreduziertem Stahl. Dieser entstand in Zusammenarbeit mit der Salzgitter AG-Tochter Ilsenburger Grobblech GmbH, die durch den Einsatz von recycelten Rohmaterialen, Elektrohochhöfen und Grünstrom die CO2-Emissionen bei der Produktion des Turmstahls um mehr als 70 Prozent senken konnte.

„Mit der Grünstahl-Option bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit, nachhaltig zu handeln, indem sie ihren CO2-Fußabdruck reduzieren und ihre Umweltbilanz verbessern. Grüner Stahl wird oft aus recyceltem Material hergestellt und ist selbst vollständig recyclebar. Dies trägt zur Kreislaufwirtschaft bei und senkt den Bedarf an neuen Rohstoffen“,

erklärt Maria Brand, Tower Product Manager bei ENERCON. Unterschiede in Festigkeit, Stabilität und Langlebigkeit gibt es nicht.

„Unsere Qualitätsansprüche an emissionsreduzierte Stahltürme sind dieselben wie für herkömmlich produzierte Türme”,

so Maria Brand.

Gerard Meindertsma, Geschäftsführer bei WestWind ENERGY:

„Wir freuen uns, in unserem Windpark die erste Windenergieanlage mit emissionsreduzierten Stahlturm zu beheimaten. Als Unternehmen setzen wir uns für die Erzeugung sauberer und bezahlbarer Energie ein. Der effiziente und verantwortungsvolle Einsatz von Ressourcen ist ein wichtiger Teil unseres wirtschaftlichen Handelns.”

Stefan Frey, ENERCON Global Procurement Director for Towers.

„Stahl gewinnt im Turmbau von Windenergieanlagen zunehmend an Bedeutung. Steigende Turmhöhen mit größerem Turmfußdurchmesser erfordern effiziente Transport- und Montagekonzepte, die sich mit unseren Stahlkomponenten und Stahlturmtechnologien sehr gut umsetzen lassen. Emissionsreduzierte Produktionsverfahren für Stahl sind für die Nachhaltigkeit unserer Produkte daher entscheidend und unterstützen uns in unserem Ziel, die Umweltauswirkungen bei der Herstellung unserer Produkte weiter zu reduzieren.”

Quelle: ENERCON

 


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