„Mit dem zusätzlichen Batteriespeicher möchten wir wertvolle praktische Erfahrungen im Zusammenspiel von Photovoltaik und Speichertechnologie sammeln“,
erklärt Christian Gold, Geschäftsführer der GSW Gold SolarWind Unternehmensgruppe.
„Dabei war uns wichtig, einen Partner an der Seite zu haben, der beide Technologien versteht und zuverlässig umsetzt. Mit Statkraft verbindet uns bereits seit vielen Jahren eine vertrauensvolle Zusammenarbeit – umso mehr freuen wir uns, dieses Projekt gemeinsam umzusetzen“,
führt Lucia Gold, Geschäftsführerin der GSW Gold SolarWind Unternehmensgruppe, aus.
Das Projekt zählt zu den kleineren am Markt, steht jedoch beispielhaft für die zunehmende Bedeutung der Kombination von Erzeugungs- und Speicheranlagen im Energiesektor.
Gemeinsame Vermarktung hebt Synergien, reduziert Kosten und steigert Ertrag
Statkraft hat die Vermarktung des Solarparks bereits Anfang August übernommen, die des Batteriespeichers startete mit dessen Inbetriebnahme im November. Durch die gemeinsame Nutzung eines Netzanschlusspunktes lassen sich Infrastrukturkosten einsparen. Durch die Abstimmung zwischen beiden Anlagen am gleichen Netzverknüpfungspunkt entsteht ein praxisnahes Beispiel, wie sich bestehende Solarparks technisch sinnvoll um Speicher ergänzen lassen. Die kombinierte Vermarktung aus einer Hand ermöglicht überdies den operativ sowie kommerziell effizientesten Anlageneinsatz. Statkraft optimiert dabei die Erlöspotenziale des Speichers über alle verfügbaren Märkte (Cross-Market-Optimierung), mithilfe selbst entwickelter und erprobter Handelsalgorithmen. Gerade angesichts der gesunkenen Marktwerte für Solar bieten Speichererweiterungen daher interessante wirtschaftliche Perspektiven.
Klaas Bauermann, Head of New Business bei Statkraft, erläutert den Nutzen für Anlagenbetreiber und Endkunden folgendermaßen:
„Anlagenbetreiber profitieren davon, dass wir die gesamte Wertschöpfungskette abdecken – von der Marktintegration über die Speicheroptimierung bis hin zur strategischen Portfoliooptimierung. Gleichzeitig erlauben es uns solche Partnerschaften, die Flexibilität in unserem Portfolio zu steigern und so den Anforderungen unserer industriellen Endkunden noch mehr zu entsprechen.“
Statkraft bewertet Batteriespeicher als zentralen Baustein des Energiesystems der Zukunft, da diese, wenn Netzdienlichkeit und Vermarktungsfähigkeit gleichermaßen berücksichtigt werden, die Integration erneuerbarer Energien entscheidend unterstützen und deren fluktuierende Einspeisung ausgleichen können. Dabei ist Statkraft in der Lage, nicht nur Stand-Alone-Speicher eigenständig zu optimieren, sondern auch komplexe Co-Location-Projekte wirtschaftlich und technisch effizient zu steuern.
Quelle: Statkraft
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