Vergangene Woche beging die Windpower GmbH an ihrem Firmenstandort, den Parkside Offices am Stadtpark, mit einer großen Feier ihr 30jähriges Bestehen. Im Beisein von knapp 200 Geschäftspartnern und Wegbegleitern würdigte Oberbürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer in ihrem Grußwort Ethos und Durchhaltevermögen von Hans Lenz und seinen Mitstreitern. Die Vorreiterrolle der Firma in den Bereichen erneuerbare Energien und dezentrale Energieversorgung mit Bürgerbeteiligung sei in der Region wegweisend, so die Oberbürgermeisterin. Ferner rühmte sie die Windpower GmbH als beispielhaft für die Verbindung regionaler, mittelständischer Wertschöpfung mit ökologischem Fortschritt.
Anschließend ließen Mitgründer Willi Braun und Co-Geschäftsführer Johannes Ehbauer die Unternehmensgeschichte Revue passieren. Sie schilderten, wie innerhalb dieser 30 Jahre aus Idealismus, Wagemut und unermüdlichem Einsatz ein Unternehmen mit 50 Mitarbeitenden, davon 10 Studierenden, 80 Solar- und Windkraftanlagen und einer installierten Gesamtleistung von ca. 185 Megawatt erwachsen ist. Außerdem, so Ehbauer, seien zusammen mit rund 3.000 beteiligten Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen von 42 Kommanditgesellschaften und Energiegenossenschaften über 200 Millionen Euro in erneuerbare Energieerzeugung investiert worden. Damit wurde im Laufe der drei Jahrzehnte die beachtliche Gesamtstrommenge von über 1,5 Milliarden Kilowattstunden regenerativ produziert. Subkulturelle Erinnerungen an die Kindertage der Ökobewegung fanden ebenfalls Eingang in den Vortrag und sorgten für das eine oder andere Schmunzeln im Publikum.
Armin Schmid, bislang Leiter der Photovoltaik-Abteilung, fungiert ab Januar als Geschäftsführer zuständig für Projektentwicklung. Clemens Reichl, bislang technischer Leiter der Windpower GmbH, übernimmt die technische Geschäftsführung. Gemeinsam mit dem kaufmännischen Geschäftsführer Johannes Ehbauer bilden die beiden Neuen in Zukunft ein Führungstrio. Während Schmid den Teamgeist in der Belegschaft beschwor, schilderte Reichl seine Leidenschaft für technische Innovationen und für den gesellschaftlichen Einsatz für einen ökologischen Mentalitätswandel. Zuletzt dankte er den Firmengründern für ihren Mut, ihren Weitblick und ihre Hartnäckigkeit und ließ zusammen mit allen Windpower-Mitarbeitern den scheidenden Chef Hans Lenz zum Abschied gebührend hochleben.
In die neue Ära geht Windpower mit laufenden Projekten inklusive Speicher- und Wasserstofftechnologie.
Quelle: Windpower GmbH
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