Das Projekt kombiniert fünf Batterien mit einer Kapazität von jeweils 50 MW und ist damit eines der größten Speichersysteme in Deutschland. Die Batterien werden an wichtigen Knotenpunkten installiert, um den Stromfluss zu optimieren. Die Standorte wurden ausgewählt, um den Netzbooster auch für den Verteilnetzbetreiber LVN nutzbar zu machen und somit den volkswirtschaftlichen Nutzen dieser Anlage zu erhöhen. Der Netzbooster ermöglicht, bestehende Stromleitungen höher auszulasten und somit mehr Strom aus den Wind- und Solarparks im Norden in den Süden transportieren zu können. Mit diesem Projekt führt Amprion auch ein Alleinstellungsmerkmal in Deutschland ein: Wenn der Grid Booster nicht zur Stabilisierung des Übertragungsnetzes benötigt wird, kann er zur Entlastung des regionalen Stromnetzes eingesetzt werden.
Durch die Verbesserung der Netzleistung wird der Grid Booster Amprion zudem in die Lage versetzen, Redispatch-Maßnahmen zu senken – was einen positiven Einfluss auf die Netzentgelte für Kunden hat.
Im Rahmen des dezentralen Grid-Booster-Modells wird das Speichersystem während der Wintermonate von Amprion verwaltet. In den Sommermonaten können die Batterien von EDF power solutions Deutschland auf dem Markt angeboten werden und Dienste für das Stromnetz erbringen – ebenfalls eine Innovation im Verhältnis von Marktakteuren und Netzbetreibern. EDF power solutions bleibt während der gesamten Lebensdauer der Batterien für deren Betrieb und Wartung verantwortlich.
Die Batteriespeicher-Entwicklung erlebt derzeit in Deutschland ein deutliches Wachstum, insbesondere zur Unterstützung der Integration erneuerbarer Energiequellen zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks. Als weltweit führender Anbieter von Batteriespeichersystemen mit über 800 MW in Betrieb und 1,2 GW im Bau, nutzt EDF power solutions sein Know-how, um die Energiewende in Deutschland voranzutreiben sowie die Netzleistung zu verbessern – und positioniert sich damit als wichtiger Akteur im Bereich Energiespeicher.
Quelle: EDF
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