Mangelnde Akzeptanz vor Ort bremst Projekte – und damit die Energiewende. Gespräche von Avaly mit über 20 Projektierern zeigten, dass knapp 60 % aller Projekte auf Akzeptanzprobleme stoßen, welche im Schnitt zu neun Monaten Verzögerung führen. Das kostet Zeit und bindet Ressourcen.
Doch wie kann man Akzeptanz steigern? Der erste Schritt ist, zu verstehen, was die Menschen vor Ort wirklich bewegt. Viele Projektentwickler*innen verlassen sich dabei auf Gespräche mit der Gemeindeverwaltung oder Bürgermeister*innen, investieren Zeit in manuelle Recherchen oder stützen sich auf Erfahrungswerte aus vergangenen Projekten. Das ist entweder zeitintensiv oder liefert nur subjektive Einschätzungen, die meist ein unvollständiges, verzerrtes Bild bieten.
© AvalyDazu kommt: Jedes Projektgebiet ist anders. Was bei einer Gemeinde das zentrale Thema ist, kann bei der Nachbargemeinde schon ganz anders aussehen. Genau hier setzt Avaly an. Die Software macht lokale Akzeptanz greifbar, indem sie automatisiert einen Überblick zur Stimmungslage in der Region gibt und aufzeigt, wo es hakt – bevor Konflikte entstehen. Dabei arbeiten Avaly lokal spezifisch, wissenschaftlich fundiert und datenbasiert. Verarbeitet werden zahlreiche Datenquellen: wissenschaftliche Studien, Umfragen, Social Media, regionale Presse und regionale Kontextdaten wie Flächennutzungs- und B-Pläne, Amtsblätter sowie vergangene Reaktionen der Bevölkerung auf vergleichbare Infrastrukturvorhaben.
Mithilfe eines KI-gestützten Modells entsteht daraus eine ganzheitliche Akzeptanzanalyse, die zentrale Fragen beantwortet:
- Wie hoch ist die voraussichtliche Zustimmung in der Region?
- Welche Themen bewegen die Menschen vor Ort und beeinflussen Akzeptanz?
- Welche Personengruppen sind besonders meinungsstark und über welche Kanäle erreicht man sie?
© AvalySo können Projektentwickler:innen ableiten, welche Maßnahmen vor Ort am wirkungsvollsten sind und gezielt intervenieren – mit passgenauen Kommunikationsstrategien, Beteiligungsformaten oder Informationsangeboten. Ziel von Avaly ist es, Projekte nicht nur zu analysieren, sondern sie über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg zu unterstützen – von der ersten Standortbewertung bis zur Bewertung der Wirkung umgesetzter Maßnahmen und der Akzeptanzentwicklung. Für Projektentwickler*innen bedeutet das: bessere Informationen, geringerer Arbeitsaufwand und ein klarer Wettbewerbsvorteil. Das Avaly-Tool ersetzt aufwendige Recherchen und hilft, unnötige Kommunikationsschleifen zu vermeiden – und spart so wertvolle Zeit. Gleichzeitig ermöglicht es einen proaktiven und zielgerichteten Dialog mit Kommunen und Bürger*innen – und beugt so Projektverzögerungen vor.
Mittlerweile begleiten Avaly schon mehrere Projekte im Bereich Netzausbau und Windenergie und konnten dabei schon viele zufriedene Kund:innen von ihrer Analyse überzeugen. Für alle, die die Lösung kennenlernen möchten, bieten Avaly projektbezogene Akzeptanz-Reports an – ein einfacher Weg, um den Mehrwert datenbasierter Akzeptanzanalysen zu erleben, bevor die Software vollständig implementiert wird.
Avaly ist die erste Softwarelösung, die lokale Akzeptanz für Energieinfrastrukturprojekte verstehbar und erklärbar macht. Avaly bieten maßgeschneiderte, standortspezifische Einblicke in die Stimmung der betroffenen Gemeinden und leiten daraus Strategieempfehlungen zum proaktiven Umgang mit den Bedenken ab. Dabei verbinden Avaly wissenschaftliche Erkenntnisse der Akzeptanzforschung mit den analytischen Möglichkeiten von KI – und machen so den oft unberechenbaren „Faktor Mensch“ greifbarer.
Avaly bei den Spreewindtagen 2025 kennenlernen
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