Während Hydropulse Elektrolyseure baut, besitzt und betreibt, übernimmt ABO Energy die Energieversorgung und die Entwicklung. Durch die Bündelung von Entwicklungskompetenz und Kapitalinvestitionen in Wasserstoffanlagen können die beiden Unternehmen Hydrogen-as-a-Service und Infrastructure-as-a-Service über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg anbieten – von grünen Elektronen bis zu grünen Molekülen.
Die Unternehmen planen dezentrale Wasserstoffproduktionsanlagen an oder in der Nähe von Endverbraucherstandorten. Dies ermöglicht Industriekunden den Zugang zu einer langfristigen Wasserstoffversorgung, ohne vorab Investitionen tätigen zu müssen. Während Hydropulse die Wasserstoffproduktionsanlagen baut, besitzt und betreibt, bringt Kontakte zu potenziellen industriellen Abnehmern, internationale Entwicklungserfahrung und Wasserstoff-Projekte in die Partnerschaft ein.
Der Schwerpunkt der Zusammenarbeit wird in Europa liegen, mit besonderem Fokus auf Spanien und Finnland, wo niedrige Strompreise die Produktion von grünem Wasserstoff besonders attraktiv machen. Erste Projekte mit einem kurzfristigen Kundenbedarf an grünem Wasserstoff haben die Partner bereits identifiziert.
Dennis Schulz, CEO von ITM Power, sagt:
„Indem ABO Energy Standorte und Endabnehmer einbringt, können wir Projekte schneller realisieren und unsere Technologie in wiederkehrende Umsätze umwandeln. Unser modularer Ansatz in Kombination mit der Projektpipeline von ABO Energy ermöglicht einen pragmatischen Weg, um der Industrie bei der Reduzierung ihrer Emissionen zu helfen.“
Karsten Schlageter, Geschäftsführer von ABO Energy, ergänzt:
„Das ist ein Durchbruch für viele Wasserstoffprojekte. Wir können unseren Kunden nun eine Komplettlösung von der Entwicklung bis zum langfristigen Betrieb anbieten – und das ohne hohe Investitionskosten. Viele unserer Projekte sind bereits so weit entwickelt, dass wir zügig in die Umsetzung gehen können, sobald die Abnahme zugesagt ist.“
Quelle: ABO Energy
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