Claus Urbanke, Leiter der Wind-, Solar- & Speicherentwicklung bei Statkraft, sagt:
„Wir haben in den vergangenen Jahren das Projektentwicklungsgeschäft in Deutschland sehr erfolgreich auf- und ausgebaut. Wir freuen uns, dass wir bei der Realisierung erster Projekte im Plan liegen.“
Statkraft betreibt rund 570 MW an Windkapazität verteilt über Deutschland. Die Wachstumsstrategie des Unternehmens liegt neben Greenfield-Parks auf dem Repowering bestehender Anlagen. Durch den Einsatz größerer und effizienterer Turbinen soll die installierte Leistung des Wind-Portfolios in den nächsten Jahren nahezu verdoppelt werden.
Erste Genehmigungen für Windprojekte – weitere in Kürze erwartet
Mit dem Erhalt erster Genehmigungen für deutsche Windprojekte hat Statkraft zwei wichtige Meilensteine in der Projektentwicklung erzielt:
- Wind-im-Wald-Projekt Rappenhagen (Greenfield): Im hessischen Wesertal wurde die BImSchG-Genehmigung für Statkrafts erstes Greenfield-Projekt in Deutschland erteilt. Geplant sind sechs Windenergieanlagen (Typ Vestas V172) mit einer Gesamtleistung von knapp 41 MW. Mit einem erwarteten Standortertrag von 90 GWh pro Jahr können künftig über 22.000 Haushalte mit grünem Strom versorgt werden.
- Repowering-Windpark Waldhausen: In Baden-Württemberg wurde die Genehmigung für die Erneuerung des Windparks erteilt. Hier werden sieben Altanlagen durch sechs leistungsstärkere Anlagen (Typ Vestas V172) mit einer Gesamtleistung von 43 MW ersetzt. Der erwartete Standortertrag liegt ebenfalls bei 90 GWh jährlich.
Beide Windparks sollen planmäßig bis Ende des Jahres 2028 in Betrieb gehen. Zehn weitere Windparks mit einer Gesamtkapazität von über 300 MW befinden sich derzeit in Genehmigungsverfahren. Für einige von diesen Projekten wird die Genehmigung in den kommenden Monaten erwartet.
Derzeit größte EEG-Innovationsanlage vor Fertigstellung
Nicht nur im Windbereich geht Statkraft in die Umsetzung: In Zerbst entsteht derzeit mit 46,4 MW Solar- und 16 MW Batterieleistung das größte Hybrid-PV-Batteriespeicher-Projekt im Rahmen der EEG-Innovationsausschreibung. Die Bauarbeiten schreiten planmäßig voran, sodass die Anlage voraussichtlich bis Ende des Jahres ans Netz gehen kann. Der Solarpark wird nach seiner Fertigstellung jährlich rund 14.000 Haushalte mit grünem Strom versorgen, während der Speicher dazu beiträgt, Schwankungen in der Erzeugung auszugleichen und das Netz zu stabilisieren.
Weitere Hybridprojekte befinden sich in der Detailplanung, darunter Solar-Batteriespeicher-Anlagen in Bingen in Rheinland-Pfalz mit einer geplanten Leistung von 20 MWp Solar und 6 MW Batterieleistung sowie in Alsfeld in Hessen mit 30 MWp Solar- und 13 MW Batterieleistung. Die Inbetriebnahme beider Kraftwerke soll bis Ende 2028 erfolgen.
Ausbau der Organisation für die Realisierungsphase
Um die Realisierung von mehreren großen Erneuerbaren-Projekten pro Jahr zu ermöglichen, entwickelt Statkraft sein Team in Deutschland entsprechend weiter. Nachdem in den letzten Jahren zahlreiche Experten in der Projektentwicklung eingestellt wurden, liegt der Fokus nun auf dem Ausbau der Abteilung „Project Delivery Unit“ (PDU), um die anstehenden Bauphasen personell zu verstärken.
Quelle: Statkraft
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