Unter Teilnahme zahlreicher Anwohnerinnen und Anwohner aus den Gemeinden Sarmstorf, Kuhs, Kritzkow (Stadt Laage) und Mistorf fand am 19. September die Einweihung des wpd Windparks Bredentin statt. Durch den Bau von fünf Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von über 29 Megawatt können bis zu 22.500 Haushalte mit klimafreundlich produziertem Strom versorgt werden.
Vor dem Rahmenprogramm machte Philipp da Cunha, parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Fraktion und Mitglied im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, klar:
„Moderne Energiepolitik ist immer auch Industriepolitik. Denn mit dem Ausbau der Erneuerbaren sichern wir unsere wirtschaftliche Unabhängigkeit. Wir brauchen verlässliche Partner, die Bürger und Kommunen aktiv einbinden, damit die Wertschöpfung genau dort bleibt, wo die Anlagen stehen. Das wpd Projekt Bredentin ist ein tolles Beispiel dafür.“
In gemeinsamer Abstimmung mit den umliegenden Gemeinden wurde eine Beteiligung vereinbart. „Heute ist ein besonderer Tag. Ein Tag, an dem wir zeigen, was eine kleine Gemeinde erreichen kann, wenn sie zusammensteht, mutig ist und sich bewusst für die Zukunft entscheidet“, beschrieb Bürgermeister Kim Julian Giese aus der Gemeinde Sarmstorf in seiner Rede die Chancen durch die Windparkansiedelung. Über das Bürger- und Gemeindebeteiligungsgesetz spendet wpd 9.000 Euro pro Anlage an die ortsansässigen Vereine.
„Das sind 45.000 Euro pro Jahr. Das bedeutet: Mehr Jugendangebote. Mehr Sport. Mehr Kultur. Mehr Leben im Dorf. Mehr Gemeinschaft“,
so Giese. Zudem fließen über das Erneuerbaren-Energien-Gesetz im Radius von 2,5 km voraussichtlich rund 142.000 Euro pro Jahr an die umliegenden Gemeinden.
Vorbildlich ist nicht nur der Nutzen für Bürger und Gemeinden. Gelobt wurde auch die kurze Genehmigungsdauer. „Oft hört man, es gehe alles zu langsam in Deutschland“, sagte Markus Jansen, Prokurist von wpd zur Eröffnung.
„Für Bredentin erhielten wir die notwendigen Baugenehmigungen dank proaktiver, zuverlässiger und mitdenkender Behörden innerhalb eines Jahres. Dafür haben wir im Gegenzug auch gerne fünf Altanlagen in unmittelbarer Nähe der Ortslage Kuhs zurückgebaut.“
Und Jansen gab einen Ausblick in die Zukunft. „In den kommenden Tagen erwarten wir eine weitere Genehmigung für drei Windenergieanlagen im Norden des Eignungsgebietes mit neuer Rekordzeit: 5 Monate! Auch das wäre ohne den Rückhalt vor Ort nicht möglich gewesen. Auch dafür möchten wir uns ausdrücklich bedanken.“
Quelle: wpd
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