Parallel führt Vind AI mit „Solar & Battery“ ein wirkliches Novum ein – eine Erweiterung der cloudbasierten Plattform, mit der Hybridparks aus Wind, Photovoltaik und Batteriespeicher integriert ausgelegt und wirtschaftlich bewertet werden können.

Trotz eines sehr dynamischen Windmarkts, geraten Vorhaben häufig in der frühen Planungs- und Designphase ins Stocken: Varianten rechnen, Restriktionen einhalten, Stakeholder-Anforderungen berücksichtigen, Risiken bewerten – und das so, dass Entwicklungsleitung, Finanzabteilung und Geschäftsführung schnell belastbare Entscheidungen treffen können. Das geschieht oft auf Basis verteilter Tools und uneinheitlicher Modellstände.

Ein Systemmodell statt Tool-Mix

Vind AI setzt dort an, wo frühe Klarheit für Projektierer und Investoren zum Wettbewerbsfaktor wird. Die cloudbasierte Plattform ersetzt isolierte Einzellösungen durch ein gemeinsames Systemmodell, das Restriktionen und Anforderungen eines Projekts zentral erfasst und strukturiert – damit technische Planung und wirtschaftliche Bewertung auf derselben Datengrundlage basieren. So lassen sich Layoutvarianten schneller und strukturiert vergleichen, Ertrags- und Restriktionseffekte konsistent bewerten und Entscheidungen nachvollziehbar dokumentieren – ohne Versionskonflikte und fehleranfällige manuelle Übertragungen. Zusätzlich schafft die Lösung eine Portfolio-Sicht, mit der sich Standorte vergleichen, Projekte priorisieren und Investitionsmittel gezielter steuern lassen. Damit richtet sich Vind AI nicht nur an technische Teams, sondern vor allem an Projektentwicklungsleitung, Controlling/Finanzen und Geschäftsführung, die frühe Freigabe-, Stopp- und Priorisierungsentscheidungen auf einer verlässlichen Datenbasis treffen müssen.

Praxisbezug: Nutzen unter deutschen Restriktionen

Obwohl Vind AI neu im deutschen Markt ist, wird die Plattform bereits von ersten Teams ein-gesetzt – darunter Qair Germany, einem Anbieter für die Entwicklung, den Bau, die Finanzierung und den Betrieb von Anlagen für erneuerbare Energien in Deutschland. Simon Ruckinski, COO der Deutschland GmbH beschreibt den Nutzen so:

„Selbst mit Deutschlands komplexen regulatorischen Vorgaben zu Lärm, Schatten und Turbinenlimits konnten wir mit Vind AI alle ertragsrelevanten Entscheidungen an einem Ort treffen. Was früher manuell, langsam und unsicher über mehrere Tools lief, ist jetzt deutlich schneller – und wir haben eine Umgebung, in der alle Ertragseffekte sauber berücksichtigt werden. Dadurch können wir Layouts schneller bewerten und haben deutlich mehr Vertrauen in die Ergebnisse.“

Hybridparks: die nächste Komplexitäts- und Entscheidungsstufe

Während Windprojekte effizienter geplant werden müssen, steigt parallel die Systemkomplexität: Immer mehr Portfolios kombinieren Wind mit Photovoltaik und/oder Batteriespeichern – aus Gründen der Netzrestriktionen, der Vermarktung und der Erlösoptimierung. In der Praxis werden solche Hybridbewertungen jedoch häufig weiterhin getrennt modelliert (Wind separat, PV separat, Finanzen separat). Das macht die Auswirkungen von Designänderungen schwer vergleichbar, führt zu brüchigen Annahmen und erschwert somit frühe Investitionsentschei-dungen.

Hybridparks erstmals als Gesamtsystem bewerten

Mit dem jetzigen Launch von „Solar & Battery“ erweitert Vind AI seine Cloud-Plattform um das erste kollaborative digitale System, in dem Entwickler und Planer Hybridparks aus Wind, Photovoltaik und Batteriespeicher gemeinsam in einem Modell auslegen und als integriertes Gesamtsystem technisch und wirtschaftlich bewerten können. Ändern Teams Turbinenlayout, PV-Leistung oder Speicherdimensionierung, aktualisieren sich Ertragsannahmen und finanzielle Kennzahlen automatisch – auf Projekt- und Portfolioebene. Entscheider sehen damit in Echtzeit, wie Designentscheidungen Kennzahlen wie IRR, LCoE und die Gesamttragfähigkeit beeinflussen.

„Hybridparks bringen eine systemische Komplexität mit sich, für die klassische Tabellen-Workflows nie ausgelegt waren. Wenn Wind, Solar und Batterie gemeinsam in einem automatisch aktualisierten System bewertet werden, entsteht wirtschaftliche Klarheit genau in der Phase, in der sich Investitionsentscheidungen noch steuern lassen“,

resümiert Helene M. Bøhler, Gründerin and CEO von Vind AI.

Portfolio-Sicht statt Projekt-Silos

Mit „Solar & Battery“ richtet sich Vind AI auch an Projektentwickler und Investoren mit Portfolioblick: Standorte lassen sich vergleichen, Projekte früher priorisieren und Investitionsmittel gezielter auf Vorhaben lenken, die unter realen Restriktionen und Marktannahmen die beste Perspektive haben. Dafür macht die „Solar & Battery“ Hybridparks aus Wind, Photovoltaik und Batteriespeicher als integriertes Gesamtsystem bewertbar und zeigt in Echtzeit, wie sich Änderungen an Turbinenlayout, PV-Leistung oder Speichergröße auf Ertrag und Wirtschaftlichkeit auswirken – im einzelnen Projekt ebenso wie im Portfoliovergleich. Ziel ist, Entwicklungs-zeit auf nicht tragfähigen Flächen zu reduzieren und die Planbarkeit über Regionen hinweg zu erhöhen.

Verfügbarkeit

Die Cloudplattform für die Planung von On- und Offshore-Windprojekten ist in Deutschland ab sofort verfügbar. „Solar & Battery“ wird zunächst in einem geschlossenen Partnerkreis eingeführt.

Über Vind AI:

Vind AI mit Hauptsitz in Norwegen wurde 2022 gegründet und entwickelt eine integrierte digitale Plattform, die die Planung und Bewertung von Projekten im Bereich erneuerbare Energien grundlegend vereinfacht. Für Onshore- und Offshore-Wind sowie Solar- und Batteriespeicherprojekte bringt Vind AI Engineering-, Projektentwicklungs- und Investment-Teams in einer gemeinsamen, zentralen Arbeitsumgebung zusammen. Statt fragmentierter Tools und Übergaben ermöglicht die Plattform durchgängige Workflows sowie Transparenz in Echtzeit – auf Projekt- und Portfolioebene. Damit unterstützt Vind AI führende Unternehmen weltweit dabei, erneuerbare Vorhaben schneller und fundierter umzusetzen und die Energiewende zu beschleunigen.

Quelle: Vind AI


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