Im Nordwesten von Twiste befreien die Mitarbeiter des lokalen Tiefbauunternehmens ihre Baufahrzeuge vom Schnee, bevor sie sich nach einer wärmenden Tasse Kaffee an die Verbreiterung der Wegeinfrastruktur machen. Seit Januar laufen die Tiefbauarbeiten für den Windpark Matzenhöhe, innerhalb derer die (temporäre) Zuwegung sowie Kranstellflächen und -ausleger errichtet werden.
Projektleiterin Melanie Jaschinski:
„Die Errichtung eines Windparks ist mit Blick auf den Wegebau mit einem substanziellen Infrastrukturgewinn für die Gemeinden verbunden. So werden beispielsweise Schäden auf den von uns genutzten bereits befestigten Verkehrsflächen durch UKA behoben. Nach Abschluss der Bauarbeiten sind die bestehenden Wege in der Regel deutlich tragfähiger, witterungsbeständiger und besser bewässert als zuvor. Dadurch erhöht sich ihre langfristige Nutzbarkeit, Verkehrssicherheit und Eignung für land-, forst- und kommunale Zwecke erheblich.“
Erhöhte Planungssicherheit durch 3D-Planung
In Projekten wie Matzenhöhe mit anspruchsvoller Topografie kommt die klassische 2D-Planung an ihre Grenzen, sodass UKA im Rahmen einer 3D-Planung präzise Geländemodelle anfertigt, um:
- die Höhenlage der Anlagenstandorte zu optimieren,
- Wege- und Krantrassen passgenau einzubinden und
- den Erd- und Materialmengenausgleich deutlich zu verbessern.
So lassen sich Aushub- und Auffüllmengen besser in Einklang bringen und gleichzeitig Schotter-, Tragschicht- und Betonmengen gezielt reduzieren. Das spart
- unnötige Erdbewegungen und damit Kosten für Aushub, Transport und Deponie,
- überdimensionierte Wege- und Fundamentkonstruktionen,
- teure Umplanungen auf der Baustelle, weil Konflikte mit Wegen, Kabeltrassen oder Böschungen schon im Modell berücksichtigt werden.
UKA setzt in der Projektentwicklung auf belastbare 3D-Szenarien. Dadurch lassen sich Planungsvarianten schnell vergleichen und Entscheidungen gegenüber Investoren, Behörden und Projektpartnern transparent begründen. Die 3D-Planung trägt dazu bei, Baukosten zu senken, Projektrisiken zu reduzieren und Windparks auch in anspruchsvollem Gelände wirtschaftlich umzusetzen.
Quelle: UKA
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