Die technische Inbetriebnahme des Windparks Hohfleck bei Sonnenbühl ist erfolgt. Im September 2023 begann mit dem Spatenstich das Projekt bei Sonnenbühl Undingen. Seitdem wurden fünf Windenergieanlagen errichtet.
Der Bau der Anlagen durch den Projektierer und Generalunternehmer SOWITEC verlief weitgehend planmäßig. Kurzzeitige Verzögerungen gab es immer wieder aufgrund starker Winde, durch die der Einsatz der speziellen Großkräne unterbrochen werden musste – eine Herausforderung in der Bauphase, aber ein gutes Zeichen für viel Windertrag auf der Schwäbischen Alb. Im Februar 2026 wurde das fünfte und damit letzte Windrad fertiggestellt. Der prognostizierte Jahresertrag des Windparks liegt bei rund 41 Millionen Kilowattstunden (kWh) – genug, um den Bedarf von Sonnenbühl zu decken und darüber hinaus auch die Nachbargemeinde Engstingen mit klimafreundlichem Ökostrom zu versorgen.
Die letzten Schritte: Leitungstrasse zum neuen Umspannwerk
Damit der Strom zuverlässig ins Netz eingespeist werden kann, erfolgten zwischen Herbst 2025 und Frühjahr 2026 die letzten Schritte mit der Netzanbindung: Über eine rund sieben Kilometer lange Leitungstrasse fließt der erzeugte Strom zum neuen Umspannwerk. Die Konzeption des Umspannwerks ermöglicht bei Bedarf den Anschluss weiterer Erzeugungsanlagen.
Rund um den Windpark-Standort: Rekultivierung im Sommer 2026
Für den Sommer 2026 planen die Stadtwerke Tübingen die letzten Arbeiten, um die Flächen rund um den Windpark wieder zu begrünen und aufzuwerten: Temporäre Bau- und Stellplätze werden zurückgebaut, anschließend werden Bäume und Sträucher gepflanzt. Die Maßnahmen stimmen der Projektierer und Generalunternehmer SOWITEC eng mit dem Revierförster und der Forstbehörde ab.
Einladung zum Bürgerfest am 9. Mai
Gemeinsam mit dem Projektierer und Generalunternehmer SOWITEC laden die Stadtwerke Tübingen die Bürgerschaft aus Sonnenbühl und der Umgebung zum Tag des offenen Windparks ein: Am Samstag, 9. Mai 2026, können Besucherinnen und Besucher in der Zeit von 13 bis 17 Uhr die Anlagen aus nächster Nähe betrachten, von innen besichtigen, Fragen stellen und sich aus erster Hand über Technik, Bau und Betrieb informieren.
Quelle: Stadtwerke Tübingen
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