Ein zentraler Faktor dabei ist die Windhöffigkeit, also das durchschnittliche Windaufkommen an einem Standort als Grundlage für die Nutzung der Windenergie.

Für einen effizienten und wirtschaftlichen Ausbau der Windenergienutzung ist zu berücksichtigen, wie hoch der mögliche Stromertrag an einem Standort sein kann. Dies hat auch Einfluss darauf, wie viel Fläche letztlich für die Windenergienutzung insgesamt benötigt wird, und auf die Höhe der Stromgestehungskosten.

Der Atlas basiert auf einer landesweiten Modellierung der Windverhältnisse, bei der verschiedene Parameter ermittelt wurden, die Einfluss auf die Möglichkeiten zur Nutzung der Windenergie haben: Neben der mittleren jährlichen Windgeschwindigkeit sind dies die gekappte mittlere Windleistungsdichte, die Häufigkeitsverteilung der Windgeschwindigkeit, die Turbulenzintensität sowie der Standortertrag und die Standortgüte für drei Windenergieanlagen-Typen.

Die Ergebnisse wurden flächendeckend für ganz NRW in einer räumlichen Auflösung von 30 Meter mal 30 Meter ermittelt und für unterschiedliche Höhenschichten ausgewertet. Im Fachbericht 166 wird die Windmodellierung und die dabei angewandte Methodik detailliert beschrieben. Der Windatlas mit den Ergebnissen der Modellierung ist außerdem in Kartenform im Fachinformationssystem Energieatlas NRW des LANUK veröffentlicht (https://www.energieatlas.nrw.de/site/planungskarten/wind). Zudem sind sämtliche Daten auch frei verfügbar auf der Internetseite www.opengeodata.nrw.de zum Download bereitgestellt.

Quelle: Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen


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