node.energy hat in rund einjähriger Arbeit mit zahlreichen Direktvermarktern Prozesse zur automatisierten Bereitstellung von Ausfallarbeitsdaten umgesetzt. Die angebundenen Unternehmen vermarkten rund 70 Prozent der installierten Leistung von Wind- und Solarparks in Deutschland. Damit entsteht ein durchgängiger, automatisierter Datenpfad vom Netzbetreiber über den Direktvermarkter in die kaufmännische Betriebsführung der Anlagenbetreiber.
Ausfallarbeit, die im Zusammenhang mit Redispatch-Maßnahmen und marktbedingten Abregelungen entsteht, ist zu einem wesentlichen und volatilen Erlösbestandteil für Wind- und Solarparks geworden. Doch für die Nutzung der Daten in der kaufmännischen Betriebsführung von Anlagenbetreibern gab es bislang keinen etablierten Prozess. Für Anlagenbetreiber bedeutete dies erheblichen manuellen Aufwand, um an die Ausfallarbeit der eigenen Anlagen zu kommen.
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- News02.10.2026"Redispatch-Erlöse lückenlos erfassen" - hierzu referieren Matthias Karger und Jan Podkrajac beim BWE-Firmenwebinar mit node.energy am 6. Oktober, 11-12 Uhr.
Verschärft wurde das Problem für Anlagenbetreiber durch die EnWG-Novelle vom 23. Dezember 2025. Nach § 14 Abs. 1b EnWG rechnen Netzbetreiber Redispatch-Entschädigungen seitdem direkt mit Anlagenbetreibern ab. Das erhöht das Transparenzbedürfnis für Abregelungen zusätzlich und macht eine belastbare Datenbasis zur Voraussetzung für die Prüfung von Ansprüchen gegenüber Netzbetreibern.
Marktprozesse, die es vorher nicht gab
Ausfallarbeitsdaten allein ergeben noch kein prüfbares Ergebnis. Erst in Kombination mit den Einspeisedaten der Anlagen, den Vergütungskonditionen und den regulatorischen Vorgaben wird daraus eine nachvollziehbare Erlösrechnung. Als Deutschlands größter Energieserviceanbieter (ESA) beschafft node.energy bereits tagesaktuelle Einspeisedaten von über 350 Messstellenbetreibern.
Das Erlösmonitoring der hauseigenen Software- und Datenplattform opti.node führt diese Datenquellen zusammen. Dank der standardisierten Marktprozesse ist nun auch die Ausfallarbeit enthalten: opti.node bezieht die Daten automatisiert vom Direktvermarkter und ordnet sie den betroffenen Anlagen zu. Wo ein automatisierter Bezug noch nicht möglich ist, sichert ein manueller Upload die Datenverfügbarkeit als Übergangslösung.
Betreiber erhalten damit eine Datenbasis, auf der sie ihre Ansprüche gegenüber Netzbetreibern prüfen und beziffern können. Aus individuellen Vereinbarungen entsteht ein einheitlicher Marktzugang, unabhängig davon, mit welchem Direktvermarkter ein Anlagenbetreiber zusammenarbeitet.
Angebundene Direktvermarkter schaffen Transparenz
node.energy greift bei der Beschaffung der Ausfallarbeitsdaten auf Direktvermarkter zu, die das Transparenzbedürfnis der Anlagenbetreiber erkannt haben und aktiv unterstützen. Dazu zählen namhafte Direktvermarkter für Wind- und Solarparks wie Alpiq, BayWa r.e. Energy Trading GmbH, Centrica Energy, EnBW, Gewi, Iqony, Statkraft, Sunnic und weitere.
Matthias Karger, CEO und Gründer von node.energy: „Damit professionelle Anlagenbetreiber die richtigen Entscheidungen für mehr Profitabilität treffen können, ist eine transparente Sicht auf die Ausfallarbeit heute unerlässlich. Wir freuen uns, dass bereits so viele Direktvermarkter das genauso sehen und mit uns Prozesse schaffen, wo bisher noch keine existierten.“
Quelle: node.energy
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