Kernidee des Klimacampus Bremen ist die Schaffung eines modernen Ausbildungs-Campus, in dem insbesondere berufliche Fertigkeiten erlernt werden können, die im Rahmen des fortschreitenden Klimawandels gesellschaftlich dringend benötigt werden. Das sind Berufe, die ihren Beitrag zur Energieeffizienzsteigerung bis hin zu Erneuerbaren Energien leisten können.

Hierzu haben die Gründungsmitglieder bereits klare Vorstellungen, die in vier Modulen im Zielbild der Klimacampus e. V. formuliert sind. Im Modul 1 werden in der Alten Werfthalle auf der Überseeinsel die Deutsche Windtechnik ein Training Center und die zwanzigfünfzig ein Ausbildungszentrum betreiben. ArcelorMittal Bremen plant, ebenfalls auf dem Gelände präsent zu sein und unterstützt die Initiative. Ebenso wird die Freie Hansestadt Bremen ein Labor zur Berufsorientierung entwickeln.

Mit dem Modul 2 wird die ROM Technik auf dem Gelände des Schuppen 4 ebenfalls ein Ausbildungszentrum errichten. Gleiches gilt für das dritte Modul, das für das TBZ Mitte geplant ist, sowie das vierte Modul mit der Handwerkskammer Bremen. Es entsteht ein zusammenhängender Campus, der zwischen allen Partnern Synergien schafft, der auch das Ausbildungsinteresse junger Menschen auf sich zieht.

Die Gründung des Klimacampus Bremen e.V. ist ein weiterer Schritt zur Umsetzung dieses Bremer Leuchtturmprojekts. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, weitere Mitglieder aufzunehmen und die Zusammenarbeit mit Unternehmen, Behörden, Körperschaften und Gesellschaften öffentlichen Rechts sowie Organisationen der Region Bremen, Bremerhaven aber auch national und international anzustreben, die sich für Erneuerbare Energien und die Ziele des Projekts Klimacampus Bremen engagieren.

Gründungsvorstand ist Ronny Meyer, CEO der Deutschen Windtechnik, sein Stellvertreter Dr.-Ing. Stefan Woltering von der ZECH Group, die Finanzen verantwortet Michael Hehemann, Vorstand von Arcelor Mittal Bremen, Als einer der größten Arbeitgeber der Region verfügt die ArcelorMittal Bremen über hochmoderne Anlagen, mit denen bis zu 3,5 Millionen Tonnen Rohstahl pro Jahr hergestellt werden können. Das Unternehmen gehört zu ArcelorMittal, einem der weltweit größten Stahlkonzerne und beschäftigt regelmäßig mehr als 200 Auszubildende am Standort; eine wichtige Investition in die Zukunft, denn motivierte und qualifizierte Mitarbeitende sind für das Unternehmen von zentraler Bedeutung.

Quelle: Deutsche Windtechnik


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