Die geplanten Windenergieanlagen verfügen jeweils über

  • eine Nabenhöhe von 169 Metern,
  • einen Rotordurchmesser von 150 Metern
  • sowie eine Leistung von 6 MW.

Der Standort liegt in einem hügeligen und bewaldeten Gebiet und stellt damit besondere Anforderungen an Planung und Bauausführung.

Die Inbetriebnahme des Windparks ist für Ende 2027 beziehungsweise Anfang 2028 vorgesehen. Für den Anlagentyp Vestas V150 wurde ein 20-jähriger Servicevertrag des Typs AOM 5000 abgeschlossen.

Nach Inbetriebnahme rechnet das Unternehmen mit einer jährlichen Stromproduktion von rund 80 Mio. kWh. Damit kann der rechnerische Strombedarf von etwa 22.900 Haushalten gedeckt werden. Für die Einspeisung des erzeugten Stroms errichtet ENP ein eigenes Umspannwerk mit einer Leistung von 100 MVA.

Das Umspannwerk soll perspektivisch gemeinsam mit weiteren Windenergieprojekten ausgelastet werden. Das Vorhaben stärkt damit nicht nur die regionale Energieversorgung, sondern schafft zugleich nachhaltige Wertschöpfung vor Ort. Insgesamt investiert ENP rund 150 Mio. Euro in die Region.

ENP-Geschäftsführer Carsten Höhler erklärt:

„Mit Blick auf die aktuellen Ausschreibungsbedingungen freuen wir uns sehr, das Teilvorhaben nach mehr als zehn Jahren Planungs- und Genehmigungsarbeit realisieren zu können. Unter den heutigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Windenergiebranche wäre ein Projekt dieser Größenordnung – insbesondere aufgrund der hohen Netzanschlusskosten – kaum noch darstellbar.“

Quelle: IWR-Pressedienst

 


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