Mit dem Financial Close ist die Finanzierung für den Bau und Betrieb des Windparks Krempdorf im schleswig-holsteinischen Landkreis Steinburg gesichert. Die neun bestehenden Anlagen sollen im Zuge eines Repowerings durch sechs neue Windturbinen ersetzt werden.

Der Windpark Krempdorf besteht derzeit aus neun Vestas-Anlagen, darunter acht Anlagen des Typs V80 und eine Anlage des Typs V66. Acht der neun Anlagen werden durch die WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Krempdorf KG betrieben. Um das Potenzial des Standorts besser auszuschöpfen, sollen die bestehenden Anlagen im Zuge eines Repowerings durch sechs leistungsstärkere Nordex-Anlagen vom Typ N149 ersetzt werden. Mit einem prognostizierten Energieertrag von rund 98.000 MWh pro Jahr wird der repowerte Windpark künftig ausreichend grünen Strom erzeugen, um rechnerisch über 39.000 Zwei-Personen-Haushalte zu versorgen.

ENOVA hatte den Windpark Krempdorf im März dieses Jahres erworben. Zu diesem Zeitpunkt lagen sowohl die erforderliche Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) als auch ein EEG-Zuschlag für das Repowering bereits vor. Mit dem nun erfolgten Financial Close ist ein weiterer wichtiger Schritt abgeschlossen und der Weg für die nächste Projektphase geebnet. Diese beginnt bereits Anfang 2027 mit dem Rückbau der bestehenden Windenergieanlagen. Im Anschluss folgt die Errichtung der sechs neuen Nordex-Anlagen, deren Inbetriebnahme aktuell für die zweite Jahreshälfte 2028 vorgesehen ist.

Quelle: Enova

 


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