Die Deutsche Windtechnik hat den Zuschlag für die Wartung und weitere Instandhaltungsleistungen des Offshore-Windparks (OWP) Riffgat erhalten. Ab dem 1. Januar 2027 übernimmt der unabhängige Servicedienstleister für zunächst zwei Jahre die technische Betreuung aller 30 Windenergieanlagen des Typs Siemens SWT-3.6-120 für den Betreiber EWE. Der Vertrag umfasst drei einjährige Verlängerungsoptionen und markiert die Rückkehr der Deutschen Windtechnik zu einem Park, den das Unternehmen bereits bis Ende 2021 erfolgreich betreute. Der 2013 von EWE errichtete Offshore-Windpark Riffgat war der erste kommerziell betriebene Windpark in der deutschen Nordsee und verfügt über eine installierte Gesamtleistung von 108 Megawatt.
Leistungspaket des neuen Servicevertrags
Der neue Servicevertrag beinhaltet ein breiteres Spektrum an Wartungs- und Instandhaltungsleistungen. Dazu gehören die Jahreswartung der Siemens-Turbinen, Sachverständigen- und Sachkundigenprüfungen für Kran- und Befahranlagen sowie die aktive Identifikation von Optimierungspotenzialen im OWP Riffgat. Zusätzlich stehen optionale Serviceleistungen zur Verfügung, darunter Fernentstörung mit Second-Level-Support, Entstörung und Instandsetzung auf Abruf sowie ein weitreichendes Lager- und Ersatzteilmanagement.
„Mit der Deutschen Windtechnik haben wir einen leistungsstarken Servicepartner für die Wartung und Instandhaltung des OWP Riffgat gewinnen können“,
erklärt Jantje Bolduan, Offshore-Managerin im Offshore-Center der EWE.
„Besonders die Tatsache, dass wir mit der Deutschen Windtechnik erneut zusammenarbeiten und dabei auf die bereits bestehende Projekterfahrung aufbauen können, macht diese Partnerschaft wertvoll.“
Die Deutsche Windtechnik hatte bereits von 2019 bis Ende 2021 die Wartung und Instandhaltung des OWP Riffgat übernommen. Damals war das Unternehmen weltweit der erste unabhängige Servicedienstleister (ISP), der Siemens-Anlagen vom Typ SWT-3.6 offshore in der Wartung hatte.
Achim Berge Olsen, CEO der Offshore-Sparte der Deutschen Windtechnik, betont die strategische Bedeutung:
„Wir freuen uns außerordentlich, dass wir Riffgat zurückgewonnen haben und uns im Wettbewerb durchsetzen konnten. Das Projekt ist ein weiterer Baustein, der die positive Auftragslage unseres Unternehmens absichert und unsere starke Stellung bezüglich Siemens-Technologie manifestiert.“
Einsatz von Borkum aus koordiniert
Der Offshore-Einsatz für OWP Riffgat wird von Borkum aus koordiniert, die Wartungsteams arbeiten von der Basis des Kunden auf Borkum aus. In den Wintermonaten erfolgt das Troubleshooting von der Servicestation der Deutschen Windtechnik in Emden, wobei die Teams bei Bedarf per Helikopter zu den Anlagen gebracht werden.
Quelle: Deutsche Windtechnik
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