Es hilft nicht, die offensichtlichen Probleme im Netz zu ignorieren. Sie lassen sich jedoch bewältigen, ohne den Zubau der erneuerbaren Leistungsträger Wind und Solar zu stoppen. Dafür muss die vorhandene Netzinfrastruktur besser ausgelastet und zusätzlich mit einem massiven Digitalisierungsschub flankiert werden. Vorschläge dazu hat der BWE in einer Beschleunigungsagenda gebündelt vorgelegt.

Angesichts der zweiten fossilen Versorgungs- und Preiskrise innerhalb von nur vier Jahren ist jetzt schnelles und pragmatisches Handeln erforderlich. Um Erzeugung und Verbrauch besser aufeinander abzustimmen, brauchen innovative Lösungen jetzt Vorfahrt. Dafür müssen:

  • am Netzverknüpfungspunkt die erzeugerseitige Überbauung zugelassen werden.
  • Speicher als Co-Location-Projekte von Genehmigungshürden befreit werden.
  • neue Stromabnehmer wie Rechenzentren und Gewerbegebiete systematisch in gemeinsame EE-Hub-Strukturen eingebunden werden.

Gleichzeitig gilt es, direkte Lieferbeziehungen zwischen erneuerbaren Energien und Industrie – sowohl über Direktleitungen als auch über PPA – aus dem Dickicht gesetzlicher Restriktionen zu befreien. Wir wollen Verantwortung übernehmen dürfen. Dafür muss die Bundesregierung jetzt die Türen öffnen.

Weitere Informationen:

Zur Beschleunigungsagenda des BWE

Quelle: BWE


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