Mit dem Start von Perigus Energy wurde nach dem Abschluss der Übernahme des europäischen Onshore-Geschäfts von Ørsted durch Copenhagen Infrastructure Partners eine neue Unternehmensstruktur im Bereich der erneuerbaren Energien in Europa etabliert. Die Transaktion, durchgeführt über den fünften Flagship-Fonds CI V, hat einen Gesamtwert von 1,44 Milliarden Euro. Das Unternehmen, bislang als europäische Onshore-Geschäftssparte von Ørsted tätig, firmiert künftig unter neuem Namen, neuer Identität, aber mit gleicher Mission als Perigus Energy.

Perigus Energy ist weiterhin in der Entwicklung, dem Bau und dem Betrieb von Wind-, Solar- und Batteriespeicherprojekten in mehreren europäischen Märkten aktiv, darunter Deutschland, Irland, Spanien und das Vereinigte Königreich. Nach eigenen Angaben versorgt das bestehende Portfolio rechnerisch rund 600.000 Haushalte mit Strom aus erneuerbaren Quellen. Derzeit befinden sich fünf Projekte in Deutschland und Irland in der Bauphase.

Das Unternehmen verfügt über eine Gesamtkapazität von 826 MW aus Projekten in Bau und Betrieb, gestützt auf eine solide Geschäftsgrundlage, die staatliche Förderprogramme und Stromabnahmeverträge mit Unternehmen (CPPAs) kombiniert. Alle bestehenden Verträge, Partner und Vertragspartner bleiben von der Transaktion unberührt.

Perigus Energy kann auf eine jahrzehntelange praktische Erfahrung in verschiedenen europäischen Märkten und erneuerbaren Technologien aufbauen. Alle Mitarbeitenden wurden in das neue Unternehmen übernommen und alle Projekte werden unverändert fortgeführt. Basierend auf dieser Grundlage richtet das Unternehmen – nun mit Unterstützung von CIP – den Fokus vor allem darauf, das Potenzial der investitionsreifen Pipeline, die mehrere Gigawatt umfasst, voll auszuschöpfen und weitere Kapazitäten für die erneuerbaren Energien in Europa zu erschließen.

In Deutschland wurde das Unternehmen 1992 als OSTWIND gegründet und war seit 2022 Teil von Ørsted. Bis heute hat Perigus Energy 800 MW Wind- und Solarleistung im deutschen Markt realisiert.

„Seit mehr als 30 Jahren gestalten wir die Energiewende in Deutschland aktiv mit. Mit Perigus Energy beginnt für uns nun ein entscheidender und vielversprechender neuer Abschnitt unserer Unternehmensgeschichte. Als Teil einer großen europäischen Onshore-Plattform unter dem Dach von CIP sind wir hervorragend aufgestellt, um weiteres Wachstum zu generieren. Unverändert bleibt dabei, was uns auszeichnet: unsere starke regionale Präsenz, unsere engagierten Teams und unser klarer Fokus auf den Ausbau der erneuerbaren Energien“,

sagt Stefan Bachmaier, Geschäftsführer Perigus Energy Deutschland.

„Perigus Energy markiert ein äußerst spannendes neues Kapitel in einer langjährigen Erfolgsgeschichte, die ihren Ursprung in einer irischen Agrargenossenschaft und einem deutschen Familienunternehmen hat. Auch wenn unser Name neu ist, verfügen unsere Mitarbeitenden über große Erfahrung – und unsere Mission bleibt dieselbe.

Die hohe Volatilität auf den internationalen Energiemärkten zeigt deutlich, wie sehr Europa auf sichere, heimische und grüne Stromerzeugung angewiesen ist. Mit Copenhagen Infrastructure Partners können wir unsere investitionsreife Projektpipeline im Umfang mehrerer Gigawatt, die Onshore-Wind, Solarenergie und Batteriespeicher einschließt, weiter ausbauen. Gemeinsam wollen wir den Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen, um mit Verantwortung für die Gesellschaft, Natur und unsere Mitarbeitenden zu einer sicheren Energiezukunft beizutragen“,

ergänzt Kieran White, CEO von Perigus Energy.

„Der heutige Tag markiert den Abschluss einer wichtigen Transaktion für CI V sowie einen bedeutenden Meilenstein für das weitere Wachstum der europäischen Onshore-Erneuerbaren. Perigus Energy vereint ein erfahrenes Team, ein etabliertes operatives Portfolio und eine vielversprechende, mehrere Gigawatt umfassende Pipeline in den wichtigsten europäischen Strommärkten.

Wir sind stolz darauf, Perigus Energy dabei zu unterstützen, die Bereitstellung von sauberer, zuverlässiger und bezahlbarer Energie zu beschleunigen – und damit Europas Energiesicherheit und Unabhängigkeit zu stärken und gleichzeitig attraktive, risikobereinigte Renditen für unsere Investoren zu erzielen“,

kommentiert Kunal Patel, Partner bei Copenhagen Infrastructure Partners.

In Deutschland arbeiten rund 80 Mitarbeiter*innen an den Standorten Regensburg (Hauptstandort), Lauf a.d. Pegnitz, Potsdam, Essen und Hamburg. Insgesamt beschäftigt Perigus Energy über 200 Mitarbeiter*innen und hat seinen Hauptsitz in Cork. Weitere Büros befinden sich in London, Edinburgh und Madrid.

 

Quelle: Perigus Energy


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