Bürger und Windenergie - Zwischen bloßer Akzeptanzbeschaffung und echter Mitsprache

Der Wunsch der Bürger über einen frühzeitigen und umfassenden Einbezug bei Planungsvorhaben ist hoch. Auch Kommunen zeigen sich für neue Partizipationsformate immer offener. Unternehmen suchen Bürgerbeteiligung jedoch oft aus Sorge, dass ihre Projekte sonst von einer ablehnenden Öffentlichkeit verzögert oder ganz verhindert werden. Bislang wird diesen Verfahren aber nicht genügend Rechnung getragen. Die langfristige Ersparnis von Transformationskosten sowie der Imagegewinn durch akzeptable und gemeinsame getragene Lösungen wird nicht gesehen.

Aus dem Inhalt:

  • Warum Bürgerbeteiligung?
  • Lokale Interessen frühzeitig berücksichtigen – aber wie?
  • Bürgerbeteiligung im Planungsverlauf von Windenergie-Anlagen
  • Social Media bis persönliches Gespräch: Information kennt viele Wege
  • Einfache Beteiligung bei wenig Konfliktpotenzial
  • Örtliche Kenntnisse nutzen
  • Typische Fehlprozesse vermeiden
  • Reichweite und Grenzen von Beteiligung
  • Erfolgsbeispiele von Bürgerbeteiligung

Grafiken aus dem Whitepaper:

Autoren

image: Dr. Rene Mono

Autor: Dr. Rene Mono

Dr. Rene Mono ist seit Juni 2011 Geschäftsführer der 100 prozent erneuerbar stiftung. Er studierte Medienmanagement in Wien, Hannover und Pamp-lona. Nach Tätigkeiten für die deutsch-chilenische Handelskammer in Santiago de Chile und den Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft in Hamburg wandte er sich als Kommunikationsberater dem Feld der Public Affairs zu. Er war zuletzt bei Ketchum Pleon Member of the Board und Leiter der globalen Energie-Practice.

image: Anatol Itten

Autor: Anatol Itten

Anatol Itten ist „Senior Specialist für Partizipati-on & Konfliktlösung“ bei der 100 prozent erneuerbar stiftung. Er betreut den Themenkomplex Akzeptanz und Beteiligung und promoviert parallel an der Uni-versität Luzern zum Thema öffentlicher Mediation. Zuletzt war er als Public Affairs-Consultant in Berlin und Washington D.C. tätig. An den Universitäten Bern, Osnabrück und Malmö studierte er Politik- und Rechtswissenschaften und ist darüber hinaus ausgebildeter Mediator.