Der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert sinkt weiter und liegt mit 6,06 ct/kWh deutlich unterhalb des Höchstwerts (7,35 ct/kWh).

Zum Ergebnis der Ausschreibung sagt Dr. Dennis Rendschmidt, Geschäftsführer VDMA Power Systems:

„Die vierte und letzte Ausschreibungsrunde im Jahr 2025 war erneut überzeichnet - und zwar deutlich. Der Wettbewerb zeigt Wirkung, was sich in den weiter sinkenden Zuschlagswerten widerspiegelt. Jetzt ist es wichtig, das Ambitionsniveau und die Zubaudynamik fortzuführen, denn der Zubau ist noch nicht auf dem Zielpfad. Die Hersteller und Zulieferer können liefern und ihre Produktionskapazitäten weiter auslasten sowie bei wachsender Nachfrage ausbauen. Dies ist auch ein wichtiger Impuls für Wertschöpfung, Energiesouveränität und Sicherheit in Deutschland und Europa.
Die bevorstehende EEG-Novelle muss Investitionen in Windenergie anreizen und für politische Verlässlichkeit und Klarheit sorgen. Nur so können Versorgungssicherheit, technologische Souveränität und industrielle Wertschöpfung langfristig gesichert werden. Deutschland und die EU müssen für ein Level Playing Field sorgen und eine europäische Strategie für eine starke Lieferkette auf den Weg bringen.
Darüber hinaus muss das Augenmerk auf der Sicherheit und Resilienz des Energiesystems liegen. Die Gesetzgebung muss berücksichtigen, dass Sicherheit nicht allein durch den Einsatz vertrauenswürdiger Komponenten gewährleistet werden kann. Sie erfordert ebenso die konsequente Überprüfung aller digitalen Zugriffe durch Dritte - etwa Hersteller oder Dienstleister - die systemnahe Funktionen wie Fernwartung oder Steuerung ausüben.“

Quelle: VDMA


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