PNE AG startet dynamisch ins Geschäftsjahr 2020

Die international in der Entwicklung und im Betrieb von Projekten der Erneuerbaren Energien tätige PNE AG ist dynamisch in das Geschäftsjahr 2020 gestartet. Das zeigt die heute veröffentlichte Mitteilung über den Verlauf des ersten Quartals. Auch wenn die ersten Monate bereits sehr deutlich gezeigt haben, dass 2020 angesichts der weltweiten Entwicklungen und der Auswirkungen der Coronakrise kein gewöhnliches Jahr wird, blickt der Vorstand dennoch mit vorsichtigem Optimismus auf das Gesamtjahr. 

Dynamischer Start in 2020

Im ersten Quartal wurde mit dem Bau von drei weiteren Windparks mit zusammen 38,5 MW Nennleistung in Deutschland begonnen, davon 4,2 MW als Bürgerwindenergieanlage. Gleichzeitig wurde der Bau von Windparks im Kundenauftrag in Schweden und Polen fortgesetzt. Ein Projekt in Polen konnte abgeschlossen und in Betrieb genommen werden. Insgesamt hatte PNE am Ende des ersten Quartals somit Projekte mit rund 284 MW auf eigene Rechnung und für Kunden in Bau.

Derzeit betreibt PNE eigene Windparks mit einer installierten Nennleistung von 130,1 MW. Der Bestand an eigenen Projekten, vornehmlich in Deutschland, soll bis Ende 2023 auf bis zu 500 MW ausgebaut werden.

Fortschritte gab es im ersten Quartal auch bei der Entwicklung von Projekten der Photovoltaik. Hier konnte die „Pipeline“ der Projekte in der Bearbeitung auf 132 MWp ausgebaut werden. 

Ergebnis des ersten Quartals im Plan

Auf Grundlage dieser Geschäftsentwicklung wies der PNE-Konzern im Berichtszeitraum Umsatzerlöse in Höhe von 15,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 28,0 Mio. Euro), eine Gesamtleistung von 25,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 44,4 Mio. Euro), ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 6,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 6,9 Mio. Euro), ein Betriebsergebnis (EBIT) von 2,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 4,3 Mio. Euro) und ein unverwässertes Ergebnis je Aktie von 0,00 Euro (im Vorjahr: 0,02 Euro) auf. Die Ergebnisse der einzelnen Segmente „Projektentwicklung“, „Services“ und „Stromerzeugung“ haben sich im ersten Quartal wie geplant entwickelt. 

Dementsprechend bestätigt der Vorstand das Ziel für das Gesamtjahr, trotz der Investments in den Aufbau von Windparks im Eigenbestand im Konzern ein EBITDA in Höhe von 15 bis 20 Mio. Euro und ein EBIT in Höhe von 5 bis 10 Mio. Euro zu erzielen. 

Operativ weiter gut aufgestelt

Die „Pipeline“ der Windenergieprojekte an Land, die in den verschiedenen Phasen der Projektentwicklung bearbeitet werden, umfasst weiterhin mehr als 5.100 MW. Das ist eine sehr gute Grundlage für eine auch künftig erfreuliche Entwicklung der PNE-Gruppe.

Umstellungen durch Corona-Pandemie

Vorstandsvorsitzender Markus Lesser: „Für uns war dieses erste Quartal eines der besten der vergangenen Jahre, das allerdings hinter dem außergewöhnlich guten ersten Quartal des Vorjahres ein wenig verblasst. Traditionell erwirtschaften wir einen großen Teil unserer Ergebnisse im vierten Quartal. In den ersten Monaten dieses Jahres mussten wir uns auf die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen einstellen. Darauf haben wir konsequent reagiert und mit dem überwiegenden Teil der Belegschaft im Homeoffice gearbeitet. Dass dies funktioniert hat, zeigt sich unter anderem daran, dass wir im ersten Quartal die Vorbereitungen für die finalen Genehmigungsanträge für drei Windparkprojekte abschließen und mit dem Bau von drei weiteren Windparkprojekten beginnen konnten. Mittlerweile arbeiten wir wieder im Normalbetrieb.“

Quelle: pne-ag.com