BNK-System der Deutschen Windtechnik im Multibrand-Einsatz

Anlagen unterschiedlicher Herstellertechnologien werden im Windtestfeld-Nord mit BNK-System nachgerüstet

Das transpondergestützte BNK-System der Deutschen Windtechnik wird in diesen Tagen im gesamten Windtestfeld Nord nahe Husum installiert. Das 150 Hektar große Areal mit Anlagen von Enercon, Nordex, Senvion, GE, Siemens und Skywind bietet beste Voraussetzungen, um das System technologieübergreifend an den in Deutschland meist gestellten Herstellertechnologien in die Praxis umzusetzen. Eine Windenergieanlage des Typs Vestas V112 außerhalb des Windtestfeldes wurde bereits mit einem BNK-System ausgestattet.

„Im Windtestfeld-Nord finden wir ideale Bedingungen vor, um unser BNK-System in möglichst vielen Technologien unterschiedlicher Hersteller in die Praxis umzusetzen. Wir binden alle Turbinen des Testfeldes mit nur einem einzigen BNK-System ein, wobei die Master-Einheit des BNK-Systems in der Enercon-Anlage installiert ist“, erläutert Jasper Salzwedel, Senior Sales Manager und BNK-Projektverantwortlicher bei der Deutschen Windtechnik. Nach dem Einbau wird der Transponderempfänger des BNK-Systems an den verschiedenen Anlagentechnologien feinjustiert. Ebenso werden die Funkstrecken zur Signalübertragung zwischen den Anlagen unterschiedlicher Hersteller einem Praxistest unterworfen.

Baumusterprüfung auf Zielgerade – Zertifizierung im August erwartet

Parallel setzt die Baumusterprüfung des BNK-Systems der Deutschen Windtechnik „BNK-BOX“ zum Endspurt an: Die Bearbeitung ist soweit fortgeschritten, dass nun Audit sowie der standortbezogene Teil der Prüfung anstehen. Wichtiger Meilenstein ist der terminierte Überflug über eine mit dem BNK-System der Deutschen Windtechnik ausgestattete Vestas-Windenergieanlage. Im Anschluss werden die Finalisierung des Prüfprozesses und die Zulassung des BNK-Systems im August erwartet. „Die Zertifizierung ist das wichtige Signal für den Markt, um endlich verbindlich Systeme beauftragen zu können und nicht in Gefahr zu laufen, die Fristen zu reißen oder nicht bedient zu werden“, unterstreicht Matthias Brandt, Vorstand Deutsche Windtechnik AG.

Quelle: Deutsche Windtechnik