NordLink-Seekabel nach Norwegen kann gebaut werden

Berlin - Der Weg für die erste Stromverbindung durch das Meer zwischen Deutschland und Norwegen ist frei. Die norwegische Regierung habe die erforderlichen Lizenzen für den Bau des Projekts NordLink an den Netzbetreiber Statnett erteilt, teilte das Wirtschaftsministerium am Montag in Berlin mit.

Das 623 Kilometer lange Gleichstrom-Seekabel soll eine Übertragungskapazität von 1400 Megawatt haben und bis 2019 errichtet sein. Mit der neuen Leitung könnte verstärkt überschüssiger deutscher Windstrom nach Norwegen transportiert und bei Flauten Wasserkraft-Strom aus Norwegen importiert werden.

NordLink, das von deutscher Seite vom Netzbetreiber Tennet und der staatlichen KfW-Bank verantwortet wird, gilt als wichtiges Neubauprojekt der Energiewende. Die Trasse soll von Schleswig-Holstein aus durch die Nordsee führen.

(dpa)