Windindustrie in Deutschland: Wie ist die Stimmung in Ihrem Unternehmen vor dieser wichtigsten Leitmesse der Windbranche?

Dr. Werner Mussnig: Sehr gut! Wir haben in den vergangenen Monaten viel Energie in unseren Messeauftritt investiert und freuen uns darauf, die Vorteile unserer Holz-Hybridtürme in diesem Jahr noch anschaulicher zu präsentieren.

Außerdem sehen wir ein wachsendes Interesse an größeren Nabenhöhen und nachhaltigen Bauweisen. Die Messe bietet die ideale Plattform, um darüber ins Gespräch zu kommen und gemeinsam zu diskutieren, welche Lösungen die Branche in den kommenden Jahren voranbringen werden.

Wer ist HASSLACHER Green Tower?

Die HASSLACHER Green Tower GmbH entwickelt und produziert innovative Holz-Hybridtürme für Windenergieanlagen. Das Unternehmen ist mit Standorten in Sachsenburg (Österreich) und Hamburg (Deutschland) vertreten. Als hundertprozentige Tochter der international tätigen HASSLACHER Gruppe vereint HASSLACHER Green Tower jahrzehntelange Erfahrung im konstruktiven Holzbau mit moderner Windenergietechnologie sowie einem konsequenten Fokus auf Nachhaltigkeit.

Messestand auf der WindEnergy Hamburg 2026: Halle A3 | Stand 646

Dr. Werner Mussnig ist Geschäftsführer der HASSLACHER Green Tower GmbH.

WID: Mit welchen Erwartungen fahren Sie nach Hamburg?

Mussnig: Die Windindustrie steht an einem spannenden Wendepunkt. Die Turbinen werden immer leistungsstärker. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an ihre wirtschaftliche, logistische und nachhaltige Umsetzung.

Wir erwarten daher intensive Diskussionen darüber, wie sich diese Herausforderungen technisch und wirtschaftlich lösen lassen und welchen Beitrag wir als Turmhersteller dazu leisten können.

WID: Welche drei Trendthemen werden die Branche Ihrer Meinung nach in Hamburg beschäftigen?

Mussnig: Wie bereits erwähnt, zählen leistungsfähigere Anlagen und größere Nabenhöhen zu den Themen, die die Branche derzeit besonders bewegen. Wir erkennen auch ein wachsendes Interesse an dem Thema „Life Time Extension“ und „Rückbaukosten“. Die zunehmenden wirtschaftlichen Herausforderungen und die damit verbundenen CAPEX in Abhängigkeit von der Nabenhöhe werden sicher auch Gegenstand intensiver Diskussionen sein.

WID: Welche Produkthighlights haben Sie im Gepäck?

Mussnig: Im Mittelpunkt stehen unsere Holz-Hybridtürme für Windenergieanlagen. Sie verbinden ein Holzfachwerk mit Stahlrohrbauteilen zu einer intelligenten Hybridkonstruktion, die sich flexibel auf Nabenhöhen von 200 Metern und mehr skalieren lässt. Dank des hohen Vorfertigungsgrads lassen sich Transport und Montage effizient gestalten. Gleichzeitig tragen der reduzierte Materialeinsatz und Holz als nachwachsender Rohstoff zu einer nachhaltigeren und kosteneffizienten Bauweise bei.

WID: Gibt es besondere Termine, die Sie den Messebesuchern ans Herz legen möchten?

Mussnig: Ja. Unser Sales Director Karl Fatrdla hält am 23.9. von 11:45 bis 11:55 Uhr einen Impulsvortrag in der Speakers' Corner in Halle A3. Unter dem Titel „Timber Hybrid Towers – New standard for hub heights of 200 metres and more“ spricht er darüber, wie innovative Turmkonzepte große Nabenhöhen wirtschaftlich und effizient realisierbar machen. Danach freuen wir uns auf Gespräche mit allen, die das Thema weiter vertiefen möchten.

Die WindEnergy Hamburg 2026 findet vom 22. bis 25. September statt. Auf der internationalen Messe treffen sich Fachbesuchende, Entscheider*innen und Nachwuchskräfte, um sich zu vernetzen und die neuesten Lösungen für die On‑ und Offshore‑Windenergie zu präsentieren.

Mehr Informationen zur Messe finden Sie hier: www.windenergyhamburg.de

Den Bundesverband Windenergie (BWE) finden Sie in Halle A1 | 308.


Aktuelles zur WindEnergy Hamburg 2026:


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